Shooting Vorbereitung Hund
So läuft dein Hundeshooting ab – entspannt, durchdacht und mit Bildern, die nicht geschniegelt wirken, sondern wirklich zu euch passen.
In 4 Schritten zu Hundefotos, die Charakter zeigen. Keine austauschbaren Bilder. Sondern Aufnahmen, die euren Hund so festhalten, wie er ist: aufmerksam, verrückt, sanft, stolz, wild oder einfach komplett unverwechselbar.
Die schönsten Bilder entstehen nicht dann, wenn dein Hund perfekt funktioniert – sondern wenn er sich sicher fühlt.
So läuft dein Hundeshooting ab
Ein gutes Hundeshooting beginnt nicht erst mit der Kamera. Es beginnt mit einer sauberen Vorbereitung. Je besser wir wissen, was du dir wünschst und was dein Hund braucht, desto entspannter wird der Termin – und desto besser werden die Bilder.
Schritt 1: Euer Ziel
Überleg dir vorab bitte, was dir an den Bildern wirklich wichtig ist.
Möchtest du ausdrucksstarke Portraits von deinem Hund? Bilder von euch gemeinsam? Action beim Rennen? Ruhige Aufnahmen in der Natur? Oder Fotos, die später als Wandbild ihren Platz finden sollen?
Je klarer dein Ziel ist, desto gezielter können wir das Shooting planen. Denn ein Bild für die Wohnzimmerwand braucht meist eine andere Herangehensweise als eine kleine Serie für Album, Geschenke oder Social Media.
Hilfreich ist auch die Frage:
Was soll man auf den Bildern über deinen Hund spüren?
Lebensfreude, Nähe, Ruhe, Stärke, Humor oder eure besondere Verbindung?
Fragebogen vor dem Hundeshooting
Bitte nimm dir vor dem Termin 5–10 Minuten Zeit und fülle den Fragebogen aus.
So kann ich mich optimal auf deinen Hund und eure Wünsche vorbereiten.
Schritt 2: Planung und Vorbereitung
Eine gute Planung macht locker die Hälfte eines gelungenen Shootings aus. Beim Hundeshooting gilt das erst recht. Wir richten uns nicht nach einem starren Ablauf, sondern nach dem Wesen, dem Alter und der Tagesform deines Hundes.
Deshalb besprechen wir vorab ein paar wichtige Punkte:
- Welche Art von Bildern wünschst du dir?
- Welche Umgebung passt zu deinem Hund?
- Ist dein Hund eher ruhig, aufgeregt, unsicher oder sehr bewegungsfreudig?
- Kann er frei laufen oder bleibt er besser an der Leine?
- Wie gut klappt Sitz, Bleib oder der Rückruf – falls überhaupt?
Der richtige Zeitpunkt
Bitte plane den Termin so, dass dein Hund weder völlig überdreht noch komplett platt ist.
Ideal ist ein Zustand irgendwo dazwischen: leicht bewegt, gelöst, aber noch aufmerksam.
Direkt nach einer riesigen Gassirunde fehlt oft die Spannung. Komplett unausgelastet ist aber auch nicht hilfreich.
Wichtig: Bitte füttere deinen Hund nicht direkt vor dem Termin komplett satt. Ein bisschen Hunger hilft uns oft, wenn wir mit Leckerlis arbeiten.
Pflege vor dem Shooting
- Fell bürsten oder pflegen – je nach Rasse gern am Vortag oder am selben Tag
- Augenpartie, Schnauze und Pfoten kurz kontrollieren
- Halsband und Leine sauber mitbringen
- Möglichst keine grellen Geschirre, wenn diese später nicht auf den Bildern zu sehen sein sollen
Was du mitbringen solltest
Pack die Tasche am besten 1–2 Tage vorher. Dann startet ihr entspannter.
- Lieblingsleckerlis in kleiner, schnell verfütterbarer Form
- Lieblingsspielzeug oder Quietschie
- Wasser und ggf. Napf
- ein neutrales Halsband und eine möglichst unauffällige Leine (kurz und lang)
- Handtuch für Pfoten oder Fell (für Outdoor-Shootings)
- bei Bedarf Bürste, Tücher oder Fusselrolle
- für gemeinsame Bilder: ruhige Kleidung ohne große Logos
Kleidung für Menschen
Wenn du mit auf die Bilder möchtest, halte dein Outfit bitte eher schlicht.
Ruhige Farben, keine wilden Muster, keine großen Prints. So bleibt der Fokus auf euch und eure Verbindung.
Wetter und Verschiebung
Schlechtes Wetter heißt nicht automatisch: ein paar Wolken.
Problematisch sind Starkregen, Sturm oder extreme Temperaturen.
In dem Fall verlegen wir den Termin oder weichen – wenn verlegen nicht möglich ist – ins Studio aus.
Ganz wichtig
Dein Hund muss nichts perfekt können. Wirklich nicht.
Er muss weder minutenlang sitzen noch geschniegelt posen.
Ich plane das Shooting so, dass wir mit deinem Hund arbeiten und nicht gegen ihn.
Schritt 3: Das Shooting – die Aufregung gehört dazu
Am Shootingtag darf dein Hund erstmal ankommen.
Schnuppern, schauen, wahrnehmen. Ich nehme mir die Zeit, die es braucht.
Ein Hundeshooting ist kein Drill. Es gibt kleine Pausen, Bewegung, Belohnung und einen Ablauf, der sich an eurem Hund orientiert.
Manche Bilder entstehen geplant. Andere genau in den Momenten dazwischen – und oft sind genau das die stärksten.
Falls dein Hund nicht abgeleint werden kann: kein Problem.
Viele Situationen lassen sich auch mit Leine fotografieren und später sauber entfernen.
Sicherheit geht immer vor.
Und noch etwas: Es muss nicht alles perfekt laufen.
Gute Bilder entstehen nicht durch Druck, sondern durch Vertrauen, Timing und Ruhe.
Schritt 4: Die Präsentation und Auswahl
Nach dem Shooting schauen wir uns die Bilder in Ruhe an und du entscheidest, welche Aufnahmen dich wirklich berühren.
Überleg dir gern schon vorher, was du später damit machen möchtest:
- Wandbild für Zuhause
- Album
- Aufsteller oder kleinere Prints
- Geschenk für Familie oder Freunde
Die Investition
1. Aufnahmepreis + 2. Produktpreis = Investition
Eine Investition in euch und eure Erinnerungen
Noch ein ehrlicher Hinweis
Bitte setz dich vor dem Shooting nicht selbst unter Druck.
Dein Hund muss an dem Tag nicht „funktionieren“.
Er darf Hund sein. Genau daraus entstehen die Bilder, die wirklich etwas haben.
Was wir brauchen, ist keine Perfektion.
Was wir brauchen, ist ein bisschen Vorbereitung, realistische Erwartungen und Lust auf schöne Erinnerungen.